Dalwigker Straße (Korbach)

Die obere Dalwigker Straße.
Anklicken für größere Version.

Die Dalwigker Straße ist eine der Hauptstraßen in der Altstadt von Korbach. Sie führt nach Süden aus der Stadt heraus in Richtung des im Dreißigjährigen Krieg wüst gefallenen Dorfes Dalwigk. [1]

Geografie

Die Dalwigker Straße beginnt am östlichen Ende des altstädter Marktplatzes auf etwa 374 m ü. NHN und verläuft in südöstliche Richtung talabwärts bis zur Straßengabelung Wildunger Landstraße / Grabenstraße / Dalwigkerstraße auf ca. 368 m. ü. NHN. An dieser Stelle stand bis zu seinem Abbruch im Jahr 1843 das Dalwigker Tor. Die Länge der Straße beträgt etwa 190 Meter, die Höhendifferenz rund sechs Meter. Die Straße führte einst in Richtung des im Dreißigjährigen Krieg verlassenen oder zerstörten Dorfes Dalwigk, etwa drei Kilometer südöstlich von Korbach, zwischen dem Krollsberg und dem Dalwigker Holz. Von der Dalwigker Straße zweigen nach Osten die Straße Am Butterturm und nach Westen der Katthagen ab.

Geschichte

Die Dalwigker Straße gehört zu den ältesten Straßen von Korbach. Bereits für die Zeit der Gründung der Siedlung Korbach im 8. oder 9. Jahrhundert wird angenommen, daß die Straße, einem alten Handelsweg folgend, auf den Kilianshügel mit dem Mönchehof zustrebte und diesen östlich (heute Tränkestraße) und westlich (heute Stechbahn) passierte. Obwohl die Straße nicht von dem Stadtbrand von 1664 betroffen war, sind alle Gebäude "jüngeren" Datums und zwischen Mitte des 18. und Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut worden.

Häuser

An der Ostseite:

Dalwigker Straße 1
Dalwigker Straße 3
Dalwigker Straße 5
Dalwigker Straße 7
Dalwigker Straße 9
Dalwigker Straße 11
Dalwigker Straße 13

An der Westseite:

Dalwigker Straße 2
Dalwigker Straße 2a
Dalwigker Straße 4
Dalwigker Straße Hausstätte zwischen Nr. 4 und Nr. 6
Dalwigker Straße 6
Dalwigker Straße 8
Dalwigker Straße 10
Dalwigker Straße 12

Bilder

Anklicken für größere Version.

Anmerkungen

[1] Wilhelm HELLWIG, Erinnerungen an Dalwigk, in: Mein Waldeck - Beilage der Waldeckischen Landeszeitung für Heimatfreunde, 1950, Nr. 8 und 1987, Nr. 8.