Theodor Friedrich Wilhelm Jäger

Theodor Friedrich Wilhelm Jäger (* 17. April 1806 in Korbach; 16. September 1871 ebenda), war ein Buchbinder in Korbach. [1]

Leben

Theodor Jäger war der Sohn des Buchbinders Henrich Jäger (1774-1835) und der Anna Elisabeth Goette (1766-1834). [2]

Er wurde 1834 Eigentümer des elterlichen Hauses "Kleine Gasse 1" in Korbach. Am 27. Juli des gleichen Jahres heiratete er Marie Henriette Elisabeth Heine (1810-1851), Tochter des Ackermanns Johann Franz Heine und der Wilhelmine Luise Benn (Katthagen 1). Mit ihr hatte er wenigstens drei Kinder:

Heinrich Wilhelm Christian Ludwig Jäger (1837-1890) [3]
Auguste Marie Luise Jäger (1839-1889) [4]
Auguste Caroline Justine Elisabeth Franke, geborene Jäger (1841-1874) [5]

Am 6. Juni 1852 ging Jäger eine zweite Ehe mit Anna Friederike Louise Meyer (1803-1871) ein, Tochter des Leinewebers Henrich August Meyer und der Marie Henriette Benn. Seine Schwiegermütter aus beiden Ehen waren Schwestern.

Als Theodor Jäger am 31. Januar 1834 die Bürgerrechte erwarb, mußte er dafür 1 Taler, 8 Groschen und 4 Pfennige zahlen, außerdem 5 Groschen für die Armenbüchse und 7 Groschen und 2 Pfennig für den Gerichtsdiener. Im folgenden Jahr hatte er nochmals 2 Taler für den sogenannten Bürgereimer zu zahlen. Mit diesem Ledereimern mußte in Falle eines Brandes jeder Bürger zum Löschen eilen. [6]

Anmerkungen

[1] Hermann THOMAS (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 6, Kirchplatz - Marktplatz - Enser Straße - Katthagen - Kleine Gasse, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1960, S. 112 (Kleine Gasse 1).
[2] THOMAS (wie Anm. 1), S. 113.
[3] THOMAS (wie Anm. 1), S. 112.
[4] Hermann THOMAS (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 5, Stechebahn - Violinenstrasse - Heumarkt - Am Steinhaus, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1959, S. 21 (Stechbahn 12).
[5] Hermann THOMAS (Bearb.), Die Häuser in Alt-Korbach und ihre Besitzer, Heft 7, Dalwigker Strasse - Am Butterturm - Grabenstrasse - Entengasse - Tränkestrasse, Stadtarchiv Korbach (Hrsg.) 1960, S. 39 (Grabenstraße 5).
[6] THOMAS (wie Anm. 1), S. 113.