Johann Valentin Löwenstein

Johann Valentin Löwenstein (* 25. Mai 1766 in Harbshausen; 7. Mai 1842 in Landau (Waldeck)) war ein Schneidermeister in Landau. [1]

Leben

Johann Valentin Löwenstein war ein Sohn des Johann Jeremias Löwenstein (1725-1786) und dessen Ehefrau Rosina Maria Göben aus Niederorke.

Mit seiner ersten Ehefrau Maria Magdalena Müller aus Bühle hatte er sieben Kinder: [2]

Susanne Christiane Löwenstein (08.11.1790 - 26.04.1793)
Henrich Wilhelm Löwenstein (20.03.1793 - 06.05.1793)
Sophie Vaupel, geborene Löwenstein (* 1795-?)
Georg Ludwig Wilhelm Löwenstein (04.05.1797 - 27.12.1848 in Rüsselsheim als dortiger Ortsbürger)
Johann Conrad Wilhelm Löwenstein (* 26.06.1799-?)
Johann Friedrich Christian Löwenstein (* 14.11.1801)
Ernst Friedrich Löwenstein (01.01.1807-?)

Nachdem Maria Magdalena Müller am 25. Juni 1813 gestorben war, ehelichte Johann Valentin Löwenstein am 3. April 1814 Marie Christiane Hesselbein (1783-1862) aus Landau, mit der er drei weitere Kinder hatte: [3]

Johanette Luise Eichhorn, geborene Löwenstein (* 1814), wanderte mit ihre Ehemann Karl Friedrich August Eichhorn 1852 in die USA aus. [4]
Carl Christian Löwenstein (27.10.1817 - 19.01.1856)
unbenannter Sohn (*/ 10.02.1824)

Weitere Daten über Herkunft, Geschwister, Abkömmlinge, Wohnort, Beruf, etc. sind hier nicht bekannt. Es darf allerdings vermutet werden, daß Johann Valentin Löwenstein bereits in jungen Jahren, anläßlich der Aufnahme seiner Schneiderlehre, von Harbshausen nach Landau verzogen ist. Denn Bühle, der Herkunftsort seiner ersten Ehefrau, liegt unweit Landau (4 km südlich), während sein Geburtsort Harbshausen etwa 35 Straßenkilometer von Landau entfernt ist. Es erscheint daher naheliegend, daß er Magdalena Müller in der Gegend von Landau und nicht in Harbshausen kennengelernt hat und zu diesem Zeitpunkt bereits in Landau wohnhaft war.

Johann Valentin Löwenstein starb am 7. Mai 1842 in Landau und wurde dort am 9. Mai 1842 begraben.

Stammtafel Johann Valentin Löwenstein (PDF)

Anmerkungen

[1] Hugo SCHOPPMANN (Bearbeiter), Waldeckische Ortssippenbücher, Band 9, Landau, Waldeckischer Geschichtsverein (Hrsg.), Arolsen 1961, Nr. 2302, 2303; Schriftliche Auskunft des evangelischen Pfarramts Kirchlotheim, Kreis Frankenberg/Eder, vom 24.03.1934 und 30.01.1935, Pfarrer F. Fischer (Scan der Urkunden).
[2] SCHOPPMANN (wie Anm. 1), Nr. 2302, 2608b.
[3] SCHOPPMANN (wie Anm. 1), Nr. 1465, 2303; Hilmar G. STOECKER (Bearbeiter), Waldeckische Ortsippenbücher, Band 22, Rhena, Stadtarchiv Korbach (Herausgeber), Korbach 1980, Nr. 688, 692. Bei Fritz PETER (Bearb.), Waldeckische Ortssipenbücher, Band 66, Wirmighausen, Waldeckischer Geschichtsverein e.V. Bad Arolsen 2000, S. 308, Nr. 1237, ist ein Johann Carl Friedrich Löwenstein (* 21.06.1809) aus Landau und dessen Nachkommen verzeichnet, der jedoch im Landauer Ortsippenbuch nicht erwähnt wird. Die Namensgebung könnte auf einen weiteren Sohn des Johann Valentin Löwenstein und der Maria Magdalena Müller hindeuten.
[4] Index of Emigrants to America from IGS Ortssippenbücher.